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Die Ursache für das schlechte Abschneiden Deutschlands bei den OECD-Vergleichstests liegt nicht im Schulsystem.
McKinsey -Mitarbeiter untersuchten die Schulergebnisse in 24 Ländern, um herauszufinden, warum Schüler in Kanada, Finnland, Japan oder Singapur bessere Leistungen erzielen als in Großbritannien, Deutschland oder USA.
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Ergebnisse der internationalen Untersuchung:
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1. Der Schlüssel zu guten Schulleistungen liegt vor allem in der Qualität der Lehrer.
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Es spielt keine Rolle, ob viel oder wenig Geld in das Bildungssystem fließt: Singapur liegt am unteren Ende der Kostenskala, schnitt aber in den Naturwissenschaften am besten ab.Auch mehr Unterricht führt nicht zwangsläufig zu besseren Ergebnissen: Finnische Schüler verbringen weniger Zeit in der Schule, liegen aber dennoch an der Spitze. Unterrichten Toplehrkräfte mittelmäßig begabte Schüler, gehören sie danach zu den besten 10% ihres Jahrgangs.
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2. Die Ausbildung der Lehrer spielt eine entschedende Rolle.
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In Finnland müssen alle Lehrer einen Masterabschluss haben. In Hongkong und Singapur werden nur die oberen 30% der Studienabsolventen als Lehrer eingestellt. Ginge es nach der Höhe der Bezüge, müssten Deutschland und die Schweiz ganz oben rangieren. In den Siegerstaaten genießen Lehrer ein hohes Ansehen. In Singapur werden jährlich 100 Stunden Fortbildung verlangt.
Einig ist allen Siegerländern, dass sie schnell und früh eingreifen, wenn Schule oder Schüler abzugleiten drohen.
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